Übersicht: Dörrautomaten


Wertung

Watt

Etagen

Trockenfläche

Temperaturen

Stufen(lose) Temp.

Regelung

Zeitschaltuhr

Besonderheit

Preis

Test


90%

500 Watt

5

ca. 5.000 cm²

30 - 70 Grad

Infrarot

Ab 550 Euro

Infrarot CI IR D5

87%

600 Watt

3

ca. 3.045 cm²

30 - 70 Grad

Erweiterbar

Ab 150 Euro

Stöckli Dörrautomat

85%

250-700 Watt

4

ca. 4.096 cm²

40 - 60 Grad

Erweiterbar

Ab 80 Euro

Rommelsbacher

82%

240 Watt

5

ca. 4.122 cm²

35 - 70 Grad

Höhenverstellbar

Ab 40 Euro

TZS First Austria

Dörrautomat-Kaufberater

Warum ein Dörrgerät?

Um Dörrobst und andere getrocknete Lebensmittel genießen zu können, müssen Sie natürlich nicht zwingend einen Dörrautomat besitzen. Der einfachste Weg führt in den Supermarkt. Dort gibt es mittlerweile so ziemlich jedes getrocknete Lebensmittel zu kaufen. Allerdings handelt es sich hier nicht selten um beschleunigte Dörrmethoden, die dem Nahrungsmittel das Wasser nur auf ein Level von circa. 30 Prozent entziehen. Das reicht weder für einen maximal aromatischen Geschmack, noch für eine gute Konservierung. Deswegen ist gekauftem Trockenobst oft noch anders behandelt, um es haltbarer zu machen. Allen voran wird gerne Schwefel verwendet, was dem Geschmack aber nicht förderlich ist und in zu hohem Maße auch der Gesundheit nicht zuträglich ist.

Selber machen schmeckt also nicht nur besser, es ist auch gesünder und in der Regel länger haltbar!

Stellt sich die Frage, womit das Dörren am besten funktioniert. In früheren Zeiten gab es nur die Luft- bzw. Feuertrocknung. Davon ist aber heute abzusehen, da diese Methoden oft zu unerwünschten Effekten (zu hohe/niedrige Temperatur, fehlender Konservierungseffekt) führt und auch noch erheblich länger dauert. Lediglich Kräuter und Gewürze können Sie so bedenkenlos trocknen. Eine Alternative ist der heimische Backofen. Auf dem Lattenrost, der als Darre fungieren kann, lassen sich gute Ergebnisse erzielen, wenn der Ofen auch niedrige Temperaturen zwischen 30 und 70 Grad unterstützt und eine Umluftfunktion hat. Im Zweifel müssen sie etwas experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.


Am unkompliziertesten und sichersten ist jedoch die Verwendung von einem Dörrautomat. Das liegt an einer Reihe von Vorteilen...

+ Temperatur  und Zeit können genau eingestellt werden. So können Sie die entsprechenden Lebensmittel auf den Punkt trocknen.

+ Durch die exakte Zubereitung bleiben Vitamine und Nährstoffe erhalten. Industrielle Konservierungszusatzstoffe bleiben außen vor.

+ Viele Dörrapparate haben mehrere Etagen. Dadurch lassen sich große Mengen getrockneter Lebensmittel herstellen.

+ Gegenüber gekauftem Trockenobst haben selbst gedörrte Lebensmittel ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. So ist das Geld für ein Dörrgerät schnell wieder zurückgeholt.

+ Bauen Sie selbst im Garten Lebensmittel an, kann ein Dörrautomat auch über die Erntezeit hinaus für Genuss sorgen. Durch den Wasserverlust werden die Lebensmittel außerdem kleiner und lassen sich leichter lagern.

+ Ein Dörrautomat hat am Ende einen viel geringeren Energiebedarf als ein Ofen. Gerade über einen längeren Zeitraum können Sie so sparen.

Es gibt aber auch Nachteile...

- Zeitaufwand

Einerseits können die Vorbereitungen bereits einige Zeit in Anspruch nehmen. Waschen, schneiden, anrichten - der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Auch das Dörren selbst dauert in der Regel mehrere Stunden. Allerdings können Sie mit dem richtigen Dörrgerät genau kalkulieren.

- Konservierungseffekt

Im Gegensatz zu modernen Methoden zur Haltbarmachung tötet das Dörren mittels Dörrgerät nicht die bösen Mikroorganismen ab, die für den Lebensmittelverderb verantwortlich sind. Durch den Wasserentzug wird die Ausbreitung lediglich aufgehalten bzw. verzögert.

- Schwierigkeitsgrad

Jedes Lebensmittel muss anders getrocknet werden. Bei Fehlern ist entweder die Konservierung eingeschränkt oder der Geschmack beeinträchtigt. Deswegen ist der richtige Dörrpunkt für das Trocknen von Lebensmitteln entscheidend. Auch hier ist ein Dörrautomat im Vorteil, da die Dörrbedingungen konstant gehalten werden und genau eingestellt werden können.

Trotzdem sollte man sich davon nicht verunsichern lassen und dem Dörren eine Chance geben.

Dörrautomat-Funktionen

Das Ziel des Dörrens ist die Reduzierung des Feuchtigkeitsgehalts innerhalb des jeweiligen Lebensmittels. Ein Dörrautomat hat deswegen zwei zentrale Aufgaben: Die Erreichung einer konstanten, dem jeweiligen Trockengut angepassten Temperatur und dem Abtransport der entstehenden Feuchtigkeit. Eine gute Luftzirkulation ist deswegen unerlässlich. Das funktioniert bei den meisten Dörrgeräten von oben nach unten, modernere, neuere Geräte setzen auf einen horizontalen Abtransport. Um den Luftstrom und die Temperatur aufrecht zu erhalten, ist einiges an Energie nötig. Auch ganz lautlos arbeitet kein Dörrautomat.

Ein Dörrautomat orientiert sich ansonsten am Prinzip der ursprünglichen Darre. Hierbei handelte es sich um ein großes Gitter, auf dem die zu trocknenden Nahrungsmittel ausgebreitet wurden (früher noch an der frischen Luft oder unter Feuer). Dörrautomaten haben mehrere "Darren" oder Etagen übereinander, um die zu nutzende Fläche zu maximieren. So können mehrere Kilo Äpfel für Fruchtleder oder Fleisch gleichzeitig getrocknet werden.

Stromverbrauch von Dörrapparaten

Der Energieaspekt bei einem Dörrautomat ist nicht zu vernachlässigen. Da das Gerät über einen größeren Zeitraum läuft und die Temperatur so konstant wie möglich gehalten werden muss, ist der Stromverbrauch ein großes Thema.

Eine Beispielrechnung:

Ein Dörrautomat verbraucht 220 Watt, für das Trocknen von Äpfeln läuft er 12 Stunden am Stück. Kostet die Kilowattstunde 0,26 Euro, ergeben sich Stromkosten für den Dörrvorgang in Höhe von circa 68 Cent. Das Problem an dieser Rechnung: Ein guter Dörrautomat läuft nicht die ganzen 12 Stunden mit voller Leistung. Die reellen Stromkosten liegen also deutlich darunter, meist bei ungefähr der Hälfte. Trotzdem sind die Kosten nicht zu unterschätzen, gerade für Vieldörrer. Ein Stromfresser ist ein Dörrautomat aber nicht unbedingt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Dörren im Backofen oft noch viel teurer ist.

Nach diesen Kriterien testen wir Dörrautomaten

Die meisten Dörrautomaten bewerten wir anhand von Testberichten und Nutzererfahrungen. Wie gut kommt das Gerät in den einzelnen Disziplinen beim Publikum an? Dadurch ergibt sich ein recht genaues Bild von der Qualität des Dörrapparats. Natürlich sind unsere Teststandards aber nicht so hoch und genau, wie etwa bei Stiftung Warentest.

VerarbeitungsqualitätSo testen wir Dörrautomaten

Ein Dörrgerät soll im Idealfall ein jahrelanger treuer und viel genutzter Partner in der Küche sein. Dazu ist eine hochwertige Verarbeitung unerlässlich. Hier gibt es große Unterschiede bei der Qualität, die einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtwertung des Dörrapparats haben. Wir wollen wissen: Aus welchen Materialien besteht das Gerät? Sind sie ordentlich zusammengebaut? Gibt es scharfe Kanten oder wackelige Teile, die auf eine verminderte Haltbarkeit schließen lassen?

Bedienkomfort

Ein Dörrautomat sollte kein Hexenwerk sein. Auch ohne Anleitung muss sich die Funktionsweise erschließen. Darüber hinaus entscheiden beim Test dieser Kategorie Zusatzfunktionen. Ist die Temperatur einfach einstellbar, gar stufenlos regelbar? Um Endeffekt geht es darum, einzuschätzen, wie komfortabel die Bedienung für den Dörrneuling und -profi ist.

Fassungsvermögen

Wie viel Fruchtleder, Trockenfleisch und Co. sich in einem Dörrvorgang herstellen lässt, ist aus vielerlei Sicht wichtig. Zunächst entscheidet die Fassmenge darüber, wie hoch der Stromverbrauch tatsächlich ist. Als zweites ist der Zeitaufwand entscheidend. Wer viele Mäuler zu stopfen hat, der freut sich, wenn er statt einem Kilo direkt zwei pro Dörrvorgang bekommt. Wir schauen uns deswegen an, wie viele Etagen es im Dörrautomat gibt und wie groß der Durchmesser ist. Daraus lässt sich direkt schließen, wie gut das Gesamtvolumen ist.

Funktionsumfang

Zwei Funktionen sind beim Test eines Dörrautomats für uns entscheidend. Der erste betrifft die Temperatur. Wie flexibel lässt sie sich einstellen? Wie breit ist die einstellbare Spanne? Es gibt Dörrgeräte mit einer stufenlosen Regelung, aber auch welche mit zwei, drei festen Stufen. Die zweite Funktion betrifft eine Zeiteinstellung. Ein Dörrvorgang dauert mehrere Stunden. Umso komfortabler ist eine Zeitschaltuhr, bei der sich der Automat am Ende automatisch abschaltet. Zusatzfunktionen wie einen Stromsparmodus oder einen besonders leisen Modus geben Extrapunkte.

Stromverbrauch

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der Energieverbrauch. Dabei ist zu beachten, dass viele Geräte beispielsweise bei einer Wattangabe von 250 Watt nicht pausenlos laufen. Heißt: Die reine Wattzahl hilft beim Stromverbrauch nur bedingt weiter. Die Energieeffizienz ist sehr wichtig. Auch das Volumen des Behälters ist wichtig. Wenn im selben Dörrvorgang mehr getrocknet wird, wirkt sich das positive auf den Stromverbrauch aus. Pro zwölfstündigem Dörren können 20 Cent, aber auch 1,50 Euro Stromkosten entstehen.

Lärmfaktor

Dieses Kriterium ist nicht für alle Käufer entscheidend. Aber je nachdem, wo der Dörrautomat steht, ist der Geräuschpegel wichtig. Einige Geräte verfügen auch über einen besonders leisen Modus.

Dörrergebnis

Die Testnote eines Dörrautomats hängt natürlich entscheidend von der Dörrqualität ab. Diese wiederum ist stark davon beeinflusst, wie gleichmäßig und konstant die Temperatur im Inneren der Maschine ist, und wie gut die Luftzirkulation ist. Überzeugt das Dörrgut am Ende des Vorgangs, überzeugt auch das Dörrgerät.

Dörrautomaten bis 50 Euro im Vergleich

Preis-Leistungs-Sieger
Adler AD 6654
Ab 35 Euro
Adler AD 6654

Platzsparend

Einfache Bedienung

Zwei Temperaturen

Klassiker
Clatronic DR 3525
Ab 35 Euro
Clatronic DR 3525

Gute Verarbeitung

Leistungsstark

Geringe Dörrfläche

Hingucker
Klarstein Sunfruit
Ab 32 Euro
Klarstein Sunfruit

Funktionsvielfalt

Stromverbrauch

Geringe Dörrfläche

Dörrautomaten bis 100 Euro im Vergleich

Preis-Leistungs-Sieger
Klarstein Bananarama
Ab 60 Euro
Klarstein Bananarama

Zeitschaltuhr

Viel Dörrfläche

Stromverbrauch

Allrounder
Steba ED 5
Ab 65 Euro
Steba ED 5

Top Dörrergebnis

Erweiterbar

Kräutermatte

Der Exot
Klarstein Valle di Frutta
Ab 60 Euro
Klarstein Valle di Frutta

Leise

Teilweise Edelstahl

Erst ab 40 Grad

Dörrautomaten über 100 Euro im Vergleich

Preis-Leistungs-Sieger
Stöckli Dörrex
Ab 140 Euro
Stöckli Dörrex

Top Verarbeitung

Viele Features

Dörrfläche

Newcomer
BioChef Arizona Sol
Ab 170 Euro
BioChef Arizona Sol

Sehr leise

Große Dörrfläche

Sehr groß