Richtig dörren

Tipps, Tests und Tricks!

Kategorie: Rezepte (Seite 2 von 2)

Getrocknete Feigen selber machen – so geht’s

Frische Feigen Kalorien

Trockene Feigen sind noch gesünder als normale Feigen.

Die gemeine Feige ist sehr, sehr gesund. Sie enthält viel Kalium, einen Haufen Ballaststoffe und einige Vitamine. Das gilt für die getrocknete Feige im besonderen Maße. Eigentlich ist die Feige keine Frucht, sondern eine Blume – und noch dazu eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschen. Was vor tausenden Jahren gut war, ist heute immer noch gut: das Trocknen von Feigen. Wir zeigen, wie man es richtig macht, egal ob im Backofen oder im Dörrautomat.

Weiterlesen

Anleitung: Beef Jerky selber machen

Beef Jerky im DörrautomatLange Zeit war Beef Jerky ein amerikanisches Phänomen, bis es den Sprung über den großen Teich schaffte. Heute wird der Snack in jedem Supermarkt verkauft. Wie man Beef Jerky am besten selber herstellen kann, welches Fleisch man benötigt und welche Marinade wunderbar dazu passt. verraten wir euch in diesem Artikel.

Ist Beef Jerky nicht einfach nur Trockenfleisch?

Ja und nein. Zum einen unterscheidet sich Beef Jerky durch ein speziell mariniertes Fleisch, zum anderen nimmt man für Beef Jerky nur Rindfleisch ( englisch Beef = Rind). Beef Jerky ist also eine Art Trockenfleisch, aber nicht jedes Trockenfleisch entspricht Beef Jerky. Neben der Marinade sind die sehr dünnen Streifen ikonisch. Das Fleisch überzeugt dabei sowohl als Snack, als auch als Proviant, denn Beef Jerky ist wie bei Dörrfleisch üblich über eine längere Zeit haltbar. Für die Herstellung brauchen sie nicht unbedingt einen vielfach angepriesenen „Smoker“, der heimische Backofen oder noch besser ein Dörrautomat ist ebenfalls sehr gut geeignet, um Beef Jerky selber zu machen.

Welches Fleisch für Beef Jerky geeignet ist

Wie könnte es anders sein, entscheidet die Qualität des Fleisches entscheidend über die Qualität von Beef Jerky. Dabei könnt Ihr euch merken, dass aus einem Kilo Fleisch etwa nur ein Drittel (also rund 330g) Beef Jerky werden. Der Rest (Wasser) verdampft). Obwohl Fett Geschmacksträger ist und generell für Fleischgerichte zu empfehlen ist, eignet sich für Beef Jerky vor allem zartes und mageres Fleisch. Gerne werden Rouladen genommen, nicht selten auch Filet oder ein Hüftsteak.


Die richtige Marinade finden

Es existieren dutzende „offizielle“ Rezepte für eine gute Beef Jerky Tunke. Die folgende Variante ist nur eine (allerdings eine sehr leckere) Variante von vielen. Wer ein anderes Rezept sucht, kann beispielsweise bei Chefkoch fündig werden. Die folgenden Angaben gelten für circa ein Kilogramm Fleisch.

  • 150 ML Worcestersauce
  • 200 ML Sojasoße (dunkel)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 TL Pfeffer
  • 3 EL Ketchup

Dieses Grundrezept kann wunderbar erweitert werden. Gerne werden z.B. ein paar Spritzer Tabasco in die Marinade gegeben. Zwiebeln bzw. Zwiebelgranulat gehört auch zu vielen Beef-Jerky-Rezepten. Weitere Kräuter und Gewürze wie Rosmarin, Salbei, Chili oder Thymian können ebenfalls genommen werden. Ein bisschen experimentieren schadet also nicht. Ein einfacher Dörrautomat genügt. Es muss kein High-End-Gerät sein.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Beef Jerky selber herstellen

…im Dörrautomat oder Ofen.

 

1 Kilo möglichst zartes Rundfleisch (in dünne Streifen geschnitten und in einer Beef-Jerky-Marinade eingelegt).
Unbenannt4 bis 12 Stunden marinieren + 6 bis 9 Stunden trocknen
makefg.php40 bis 45 Grad

1. Fleisch vorbereiten

Bereite zunächst die Marinade zu (siehe oben). Nun schneide das Fleisch in 3 bis 5 mm dicke, 3 bis 4 Zentimeter breite und beliebig lange Stücke. Lege die Fleischstücke anschließend für mindestens 4 Stunden in die Marinade ein. Der entsprechende Behälter gehört in den Kühlschrank.

2. Fleisch vortrocknen

Nimm das Fleisch aus der Marinade und trockne es gründlich mit einem Lappen oder mit Küchenrolle ab.

3. Fleisch ausbreiten

Lege das Fleisch auf einen Lattenrost (Ofen) oder direkt in das Dörrgerät. Sorge dafür, dass sich die einzelnen Stücke nicht berühren. Optional: Hier kann das Fleisch noch einmal gewürzt werden, entweder mit Salz, Curry, Chilli oder einem anderen Gewürz.

4. Dörrprozess starten

Die ideale Temperatur, um Beef Jerky selbst herzustellen, beträgt 40 Grad, aber auch 45 Grad sind akzeptabel. Über 50 Grad wird es kritisch. Wenn der Backofen solch niedrige Temperaturen nicht mitmacht, lasse die Backofentür leicht angelehnt, oder stecke einen Holzlöffel in die Tür, damit die Temperatur niedrig bleibt. Im Dörrautomat kann einfach die Temperatur eingestellt werden und der Dörrprozess gestartet werden.

5. Fleisch wenden (Nur Backofen!)

Nach drei bis vier Stunden sollte das Fleisch einmal gewendet werden, um eine gleichmäßige Trocknung zu erreichen.

6. Beef Jerky fertig!

Nach 6 Stunden nachsehen, ob der Trockenfleisch bereits fertig ist. Wenn nicht, sollte alle 60 Minuten überprüft werden, ob der Dörrvorgang abgeschlossen ist. Die Konsistenz ist Geschmackssache. Für gewöhnlich hat Beef Jerky in etwa die Festigkeit von etwas softeren Chips. Nach dem Abschluss sollte das Fleisch zunächst auskühlen. Dann kann es in einer Dose oder einem Plastikbeutel aufbewahrt werden. Für den optimalen Genuss empfiehlt es sich, zwei, drei Tage mit dem Verzehr zu warten.

Fertiges Beef Jerky

 

Fisch und Fleisch trocknen

Alle ()
Obst ()
Gemüse ()
Kräuter ()
Fleisch & Fisch ()
Pilze ()

Salbei richtig trocknen – so geht’s

salbeiSalbei findet vielfach Anwendung – auch außerhalb der heimischen Küche. Am besten haltbar zu machen ist Salbei durch Trocknung. So bleiben nicht nur die vielen positiven Inhaltsstoffe erhalten, sondern eigens angebauter Salbei kann das ganze Jahr verwendet werden. Wir verraten, wie man getockneten Salbei am besten selbst herstellt.

Es gibt unzählige Arten von Salbei. Hunderte Arten wachsen so gut wie überall auf der Welt, wie Wikipedia weiß. Die ätherischen Öle in Salbei sind besonders bei Halsschmerzen ein bewährtes Hausmittel. Auch Heiserkeit kann damit bekämpft werden. Genauso wie viele andere Gebrechen, im Volksmund ist Salbei damit nicht selten als Allheilmittel angesehen. Auch deswegen kommt der Name von „salvare“, also heilen. Auch die Wörter salben und Salbe sind mit unserem Salbei verwandt. schon die alten Ägypter und Indianer schworen auf Salbei – ein echtes Wundermittel also. Dabei sind vor allem die Blätter verwertbar, aber auch die Zweige bzw. Stile sollten verwendet werden, nicht aber die Blüten.


So kann man Salbei haltbar machen

  • Ohne Dörrgerät lässt sich Salbei auch wie die meisten Kräuter recht gut an der frischen Luft trocknen. Um Salbei zu trocknen, einfach 4 bis 5 Stängel zu einem Bündel formen und bei warmen, trocknen Temperaturen draußen im Schatten kopfüber aufhängen. Nach 2 bis 3 Tagen ist der Salbei in der Regel fertig getrocknet und sollte in einer luftdichten Verpackung aufbewahrt werden.
  • Alternativ können Sie Salbei auch in Öl einlegen, um ihn haltbar zu machen. Achten Sie hier darauf, dass wirklich der ganze Salbei von Öl bedeckt ist.
  • Gefriertrocknung ist bei vielen Kräutern eine Alternative. Auch hier empfiehlt sich, etwas Öl hinzu zu geben.
  • Manche schwören auf die Mikrowelle. Hier sollten aber nicht mehr als 600 Watt eingestellt werden. Nach zwei bis drei Minuten ist der Salbei getrocknet.
Zuletzt aktualisiert am 12. December 2018 um 11:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Salbei im Dörrautomat oder Ofen trocknen

Ein Dörrgerät ist ideal, um getrocknete Kräuter wie Salbei herzustellen. Aber es geht auch im heimischen Ofen.

Dafür braucht es:

salbei logoMöglichst trockene Salbei-Blätter und Zweige
Unbenannt2 bis 3 Stunden
makefg.php35 bis 40 Grad

1. Schnell verarbeiten

Wichtig ist, den Salbei so schnell wie möglich nach der Ernste zu trocknen. So bleiben viele der guten Eigenschaften erhalten und auch das Aroma ist stärker. Für getrockneten Salbei sollten Sie vor allem darauf achten, ähnlich große Salbeiportionen zu haben, da der Salbei sonst unterschiedliche Trocknungsgrade erreicht.

2. Richtig vorbereiten

Legen sie den Salbei mit kleinem Abstand nebeneinander in  das Dörrgerät. Im Ofen kann ein Backblech mit Backpapier verwendet werden. Der Salbei darf auf keinen Fall übereinander gelegt werden. Waschen Sie den Salbei wenn möglich vorher nicht oder nur kurz.

3. Die richtige Temperatur

Sie benötigen für getrockneten Salbei niedrige Temperaturen. Ideal sind 35 Grad, notfalls gehen auch 40. Falls Ihr Backofen nicht solch niedrige Temperaturen beherrscht, stellen Sie die niedrigste Temperatur ein und lassen die Tür leicht gekippt. Messen Sie die Temperatur im Backofen, bis sie ideal ist. Im Dörrautomat können Sie die Temperatur entspannt einstellen. Im Ofen sollten sie den Salbei nach etwa einer Stunde wenden.

4. Die richtige Zeitspanne

Wenn Sie den Salbei klein geschnitten haben, prüfen Sie das Ergebnis nach 2 Stunden, andernfalls nach 2,5 Stunden. Spätestens nach drei Stunden sollte der Salbei sowohl im Ofen als auch im Dörrautomat getrocknet sein.

5. Abfüllen und aufbewahren

Ein abgedichtetes Glas, ein verschließbare Dose oder auch ein Frischhaltebeutel sind für die Aufbewahrung akzeptabel. Wenn der trockene Salbei zerbricht, ist das nicht weiter schlimm. Wichtig ist aber, dass der getrocknete Salbei lichtgeschützt gelagert wird.

 

salbei wikipedia

(Bild: wikipedia)

 

 

Kräuter trocknen

Alle ()
Obst ()
Gemüse ()
Kräuter ()
Fleisch & Fisch ()
Pilze ()

Steinpilze richtig trocknen – So geht’s

Steinpilze sind lecker und wohltuend

Der Steinpilz ist einer der beliebtesten deutschen Pilze. Sein starker, aromatischer Geschmack öffnet ihm Tür und Tore zum heimischen Essteller. Auch getrocknet ist der Steinpilz ein Highlight, egal ob als Snack oder in Saucen. Wie man Steinpilze trocknet und so langfristig haltbar macht, zeigen wir in unserer Anleitung.

Weiterlesen

Getrocknete Pilze selbst herstellen

Alle ()
Obst ()
Gemüse ()
Kräuter ()
Fleisch & Fisch ()
Pilze ()

Die meisten Pilze können durch Trocknung haltbar gemacht werden. Dadurch erhalten sie auch ein teilweise anderes Aroma und einen anderen Geschmack, weswegen sie gerne für leckere Saucen oder als Snack eingesetzt werden. Besonders Steinpilze, aber auch Champignions, Shiitake oder Austernpilze kann man sehr gut trocknen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung lassen sich auch Pfifferlinge gut dörren. Nicht selten stellt man aus getrockneten Pilzen auch direkt Pilzpulver her.

Tipps für getrocknete Pilze




Nach dem sorgfältigen Putzen der Pilze müssen diese in gleichmäßig große Stücke geteilt werden. Die Gleichmäßigkeit ist deswegen wichtig, da sie sonst unterschiedlich lange Dörren müssen. Ist der Pilz nicht zu groß, reicht es oftmals aus, ihn zu halbieren, denn während des Dörrvorgangs "schrumpft" er aufgrund des Wasserverlusts auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Größe zusammen.

Wie dörrt man Pilze?

Im Backofen kann man Pilze trocknen, im Dörrgerät klappt es aber erheblich besser. Greifen Sie bitte nicht zur Mikrowelle. Auch die Lufttrocknung führt oft zu problematischen Ergebnissen und reicht selten aus, um einen langfristigen Koservierungseffekt zu erzielen. Achten Sie auf eine konstante Temperatur zwischen 40 und 70 Grad (je nach Pilz unterschiedlich). Die Dörrzeit beträgt normalerweise zwei bis acht Stunden. Entscheiden Sie sich für den Backofen, muss die Temperatur niedrig genug und gleichbleibend sein. Außerdem braucht es eine Luftzirkulation, weswegen nur ein Umluftofen in Frage kommt. Erreicht der Backofen keine niedrigen Temperaturen, können Sie die Tür leicht angelehnt lassen. Außerdem sollten Sie die Pilze mindestens einmal wenden. Im Zweifel sollten Sie die Pilze bei einer niedrigeren Temperatur dörren, um möglichst wenige Mineralstoffe zu zerstören.

Wann sind getrocknete Pilze fertig?

Das Ende des Dörrverfahrens ist offiziell erreicht, wenn weniger als 15 Prozent Flüssigkeit im Pilz sind. Da das schwer messbar ist, müssen Sie sich auf Ihren Tastsinn verlassen. Die meisten getrockneten Pilze sind eher hart als weich. Flüssigkeitsrückstände am äußeren Rand deuten auf darauf hin, dass das Trocknen noch nicht fertig ist. Werden die Pilze durch die Trocknung zu hart, sollten Sie sie auf keinen Fall wegschmeißen, sondern sie mit einem Mörser oder ähnlichem zu Pilzmehl bzw. Pilzpulver verarbeiten. Das eignet sich prima als Gewürz. nach der Trocknung sollten die Pilze 20 bis 30 Minuten ruhen und abkühlen.

Trockenpilze richtig lagern

Getrocknete Pilze sind Monate, teilweise auch Jahre haltbar - aber nur, wenn Sie richtig gelagert werden. Nachdem dem die Pilze erkaltet sind, eignet sich ein luftdicht abschließbares Glas als Aufbewahrungsmöglichkeit. Auch verschließbare Tüten sind eine gute Wahl. Das Ziel ist es, dass die getrockneten Pilze so wenig Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, da sie sonst nicht so haltbar sind. Kühlen müssen Sie die Dörrpilze übrigens nicht.

Rezepte und Anleitungen für getrocknete Pilze

Getrocknete Aprikosen selber herstellen

Getrpcknete Aprikosen -So geht'sGetrocknete Aprikosen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Aber wie gesund genau? Was alles in dem gelben Trockenobst steckt, und wie man Aprikosen richtig trocknet und dörrt, erläutern wir in diesem Artikel

Weiterlesen

Trockenobst und Gemüse: Tipps für die Herstellung von gedörrtem Obst

Alle ()
Obst ()
Gemüse ()
Kräuter ()
Fleisch & Fisch ()
Pilze ()

 

Obst und Gemüse sind sind das beliebteste Trockengut überhaupt. Ob Äpfel (etwa für Apfelchips), Bananen oder Tomaten - fast jede Frucht lässt sich zu leckerem Trockenobst verarbeiten. Vorzugsweise funktioniert das per Dörrautomat, notfalls kann auch der Backofen herhalten. An der frischen Luft ist die Trocknung dagegen schwierig und langwierig, und die Mikrowelle können Sie in der Regel vergessen.

Tipps für die Herstellung von Trockenobst

Die Auswahl der richtigen Trockenfrüchte ist wichtig. Es empfiehlt sich, vor allem Obst und Gemüse mit möglichst wenig Zusatzstoffen zu verwenden. Im Zweifel greifen Sie besser zu Bioprodukten. Es gibt kein Universalrezept für Trockenobst, jedes Nahrungsmittel hat eine eigene Dörrzeit, die von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Nicht zuletzt weisen zum Beispiel verschiedene Apfelsorten einen anderen Wassergehalt auf, was sich auf die benötigte Zeit auswirkt.

Rezepte für Trockenobst & getrocknetes Gemüse

Wann ist das getrocknete Obst fertig?

Das wichtigste Kriterium hier: Wenn das getrocknete Obst oder Gemüse gedrückt wird, darf keine Flüssigkeit mehr entweichen. Denn: Für einen guten Konservierungseffekt muss der Wassergehalt im Obst oder Gemüse unter 15 Prozent liegen. Die meisten Obstsorten fühlen sich lederig an und lassen sich noch gut biegen. Die weichen Früchte dürfen nicht zu hart sein. Bei einigen Gemüsesorten wie Zwiebeln oder Erbsen kann und sollte die Oberfläche dagegen hart sein. Wichtig ist, dass das Dörrgut vor der weiteren Verarbeitung oder Lagerung abkühlt. Sonst kann das negative Auswirkungen auf den Konservierungseffekt haben.

Trockenfrüchte lagern

Da Trockenobst der Umgebungsluft Wasser entzieht, ist eine luftdichte Lagerung anzuraten. Ein verschließbares Glas ist ideal, aber auch luftdicht verschließbare Einfrierbeutel sind in Ordnung. Profis schweißen das Ergebnis in Folien ein. Wie gesund getrocknete Früchte sind, steht in dieser Infografik.

Bei der Vorbereitung sollte das Dörrgut nicht nur gewaschen werden, sondern auch darauf geachtet werden, dass gleichgroße Stücke geschnitten werden. Wenn die Stücke unterschiedlich groß sind, können sie nicht zur gleichen Zeit fertig sein. Das ist ähnlich wie bei der Fleischzubereitung, wo die Dicke des Fleisches den Garpunkt entscheidend beeinflusst.

Die Dörrdauer lässt sich durch die Dicke der Obst- und Gemüsestücke beeinflussen. Dickere Stücke brauchen länger, bis alle Flüssigkeit entwichen ist, bei dünneren Teilen geht es schneller.

Bei der Zubereitung ist eine gleichmäßige Verteilung und die richtige Temperatur enorm wichtig. Bei Trockenobst liegt sie für gewöhnlich zwischen 45 und 70 Grad. Je niedriger die Temperatur, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe bleiben dem fertigen getrocknetem Obst und Gemüse erhalten. Allerdings dauert der Dörrvorgang entsprechend länger. Wenn der Dörrvorgang in einem Backofen stattfindet, sollte das Trockenobst mehrmals gewendet werden, um ein gleichmäßiges Dörren zu garantieren, anschließend kann man es auch weiterverarbeiten, zum Beispiel zu Tee oder in Glühwein.

Sonderfall Fruchtleder

Fruchtleder ist etwas anderes als Trockenobst. Für Fruchtleder werden die Früchte püriert (teilweise auch noch mit Honig und anderem versetzt) und anschließend auf einer Dörrfolie oder Backpapier dünn (aber nicht zu dünn!) aufgetragen und glatt gestrichen. Dann wandert es in den Dörrautomaten. Bei etwa 60 Grad sollte das Fruchtleder nach frühestens sechs, spätestens zwölf Stunden fertig sein. Die große Diskrepanz entsteht dadurch, dass es sehr schwer ist, eine einheitliche "Dicke" hinzubekommen, damit das Fruchtleder gleichmäßig durchgetrocknet wird.

Das Fruchtleder ist fertig, wenn es seine typisch lederige Oberfläche bekommt und sich auch so biegen lässt. Keine Flüssigkeit darf mehr an der Oberfläche sein. Danach lässt es sich einrollen und einfach wie Trockenobst lagern. Am besten eignen sich diverse Beeren sowie Mango-Bananenpüree für Furchtleder.

Rezepte & Anleitungen: Was dörre ich heute im Dörrautomat?

Alle ()
Obst ()
Gemüse ()
Kräuter ()
Fleisch & Fisch ()
Pilze ()

 

 
Die Möglichkeiten des Dörrens sind fast unendlich. Ob Fruchtleder, Trockenfleisch oder getrocknete Nüsse und Kräuter… alles ist möglich. In dieser Kategorie fassen wir die beliebtesten Rezepte und Anleitungen für das Trocknen von Nahrungsmitteln zusammen. Getrocknete Lebensmittel sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Für die Herstellung wird ein gutes Dörrgerät empfohlen, aber auch im Ofen lassen sich gute Ergebnisse erzielen.

Frohes Dörren!

Neuere Beiträge

© 2018 Richtig dörren

Theme von Anders NorénHoch ↑