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Steinpilze richtig trocknen – So geht’s

Steinpilze sind lecker und wohltuend

Der Steinpilz ist einer der beliebtesten deutschen Pilze. Sein starker, aromatischer Geschmack öffnet ihm Tür und Tore zum heimischen Essteller. Auch getrocknet ist der Steinpilz ein Highlight, egal ob als Snack oder in Saucen. Wie man Steinpilze trocknet und so langfristig haltbar macht, zeigen wir in unserer Anleitung.

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Getrocknete Pilze selbst herstellen

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Die meisten Pilze können durch Trocknung haltbar gemacht werden. Dadurch erhalten sie auch ein teilweise anderes Aroma und einen anderen Geschmack, weswegen sie gerne für leckere Saucen oder als Snack eingesetzt werden. Besonders Steinpilze, aber auch Champignions, Shiitake oder Austernpilze kann man sehr gut trocknen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung lassen sich auch Pfifferlinge gut dörren. Nicht selten stellt man aus getrockneten Pilzen auch direkt Pilzpulver her.

Tipps für getrocknete Pilze




Nach dem sorgfältigen Putzen der Pilze müssen diese in gleichmäßig große Stücke geteilt werden. Die Gleichmäßigkeit ist deswegen wichtig, da sie sonst unterschiedlich lange Dörren müssen. Ist der Pilz nicht zu groß, reicht es oftmals aus, ihn zu halbieren, denn während des Dörrvorgangs "schrumpft" er aufgrund des Wasserverlusts auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Größe zusammen.

Wie dörrt man Pilze?

Im Backofen kann man Pilze trocknen, im Dörrgerät klappt es aber erheblich besser. Greifen Sie bitte nicht zur Mikrowelle. Auch die Lufttrocknung führt oft zu problematischen Ergebnissen und reicht selten aus, um einen langfristigen Koservierungseffekt zu erzielen. Achten Sie auf eine konstante Temperatur zwischen 40 und 70 Grad (je nach Pilz unterschiedlich). Die Dörrzeit beträgt normalerweise zwei bis acht Stunden. Entscheiden Sie sich für den Backofen, muss die Temperatur niedrig genug und gleichbleibend sein. Außerdem braucht es eine Luftzirkulation, weswegen nur ein Umluftofen in Frage kommt. Erreicht der Backofen keine niedrigen Temperaturen, können Sie die Tür leicht angelehnt lassen. Außerdem sollten Sie die Pilze mindestens einmal wenden. Im Zweifel sollten Sie die Pilze bei einer niedrigeren Temperatur dörren, um möglichst wenige Mineralstoffe zu zerstören.

Wann sind getrocknete Pilze fertig?

Das Ende des Dörrverfahrens ist offiziell erreicht, wenn weniger als 15 Prozent Flüssigkeit im Pilz sind. Da das schwer messbar ist, müssen Sie sich auf Ihren Tastsinn verlassen. Die meisten getrockneten Pilze sind eher hart als weich. Flüssigkeitsrückstände am äußeren Rand deuten auf darauf hin, dass das Trocknen noch nicht fertig ist. Werden die Pilze durch die Trocknung zu hart, sollten Sie sie auf keinen Fall wegschmeißen, sondern sie mit einem Mörser oder ähnlichem zu Pilzmehl bzw. Pilzpulver verarbeiten. Das eignet sich prima als Gewürz. nach der Trocknung sollten die Pilze 20 bis 30 Minuten ruhen und abkühlen.

Trockenpilze richtig lagern

Getrocknete Pilze sind Monate, teilweise auch Jahre haltbar - aber nur, wenn Sie richtig gelagert werden. Nachdem dem die Pilze erkaltet sind, eignet sich ein luftdicht abschließbares Glas als Aufbewahrungsmöglichkeit. Auch verschließbare Tüten sind eine gute Wahl. Das Ziel ist es, dass die getrockneten Pilze so wenig Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, da sie sonst nicht so haltbar sind. Kühlen müssen Sie die Dörrpilze übrigens nicht.

Rezepte und Anleitungen für getrocknete Pilze

Getrocknete Aprikosen selber herstellen

Getrpcknete Aprikosen -So geht'sGetrocknete Aprikosen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Aber wie gesund genau? Was alles in dem gelben Trockenobst steckt, und wie man Aprikosen richtig trocknet und dörrt, erläutern wir in diesem Artikel

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Trockenobst und Gemüse: Tipps für die Herstellung von gedörrtem Obst

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Obst und Gemüse sind sind das beliebteste Trockengut überhaupt. Ob Äpfel (etwa für Apfelchips), Bananen oder Tomaten - fast jede Frucht lässt sich zu leckerem Trockenobst verarbeiten. Vorzugsweise funktioniert das per Dörrautomat, notfalls kann auch der Backofen herhalten. An der frischen Luft ist die Trocknung dagegen schwierig und langwierig, und die Mikrowelle können Sie in der Regel vergessen.

Tipps für die Herstellung von Trockenobst

Die Auswahl der richtigen Trockenfrüchte ist wichtig. Es empfiehlt sich, vor allem Obst und Gemüse mit möglichst wenig Zusatzstoffen zu verwenden. Im Zweifel greifen Sie besser zu Bioprodukten. Es gibt kein Universalrezept für Trockenobst, jedes Nahrungsmittel hat eine eigene Dörrzeit, die von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Nicht zuletzt weisen zum Beispiel verschiedene Apfelsorten einen anderen Wassergehalt auf, was sich auf die benötigte Zeit auswirkt.

Rezepte für Trockenobst & getrocknetes Gemüse

Wann ist das getrocknete Obst fertig?

Das wichtigste Kriterium hier: Wenn das getrocknete Obst oder Gemüse gedrückt wird, darf keine Flüssigkeit mehr entweichen. Denn: Für einen guten Konservierungseffekt muss der Wassergehalt im Obst oder Gemüse unter 15 Prozent liegen. Die meisten Obstsorten fühlen sich lederig an und lassen sich noch gut biegen. Die weichen Früchte dürfen nicht zu hart sein. Bei einigen Gemüsesorten wie Zwiebeln oder Erbsen kann und sollte die Oberfläche dagegen hart sein. Wichtig ist, dass das Dörrgut vor der weiteren Verarbeitung oder Lagerung abkühlt. Sonst kann das negative Auswirkungen auf den Konservierungseffekt haben.

Trockenfrüchte lagern

Da Trockenobst der Umgebungsluft Wasser entzieht, ist eine luftdichte Lagerung anzuraten. Ein verschließbares Glas ist ideal, aber auch luftdicht verschließbare Einfrierbeutel sind in Ordnung. Profis schweißen das Ergebnis in Folien ein. Wie gesund getrocknete Früchte sind, steht in dieser Infografik.

Bei der Vorbereitung sollte das Dörrgut nicht nur gewaschen werden, sondern auch darauf geachtet werden, dass gleichgroße Stücke geschnitten werden. Wenn die Stücke unterschiedlich groß sind, können sie nicht zur gleichen Zeit fertig sein. Das ist ähnlich wie bei der Fleischzubereitung, wo die Dicke des Fleisches den Garpunkt entscheidend beeinflusst.

Die Dörrdauer lässt sich durch die Dicke der Obst- und Gemüsestücke beeinflussen. Dickere Stücke brauchen länger, bis alle Flüssigkeit entwichen ist, bei dünneren Teilen geht es schneller.

Bei der Zubereitung ist eine gleichmäßige Verteilung und die richtige Temperatur enorm wichtig. Bei Trockenobst liegt sie für gewöhnlich zwischen 45 und 70 Grad. Je niedriger die Temperatur, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe bleiben dem fertigen getrocknetem Obst und Gemüse erhalten. Allerdings dauert der Dörrvorgang entsprechend länger. Wenn der Dörrvorgang in einem Backofen stattfindet, sollte das Trockenobst mehrmals gewendet werden, um ein gleichmäßiges Dörren zu garantieren, anschließend kann man es auch weiterverarbeiten, zum Beispiel zu Tee oder in Glühwein.

Sonderfall Fruchtleder

Fruchtleder ist etwas anderes als Trockenobst. Für Fruchtleder werden die Früchte püriert (teilweise auch noch mit Honig und anderem versetzt) und anschließend auf einer Dörrfolie oder Backpapier dünn (aber nicht zu dünn!) aufgetragen und glatt gestrichen. Dann wandert es in den Dörrautomaten. Bei etwa 60 Grad sollte das Fruchtleder nach frühestens sechs, spätestens zwölf Stunden fertig sein. Die große Diskrepanz entsteht dadurch, dass es sehr schwer ist, eine einheitliche "Dicke" hinzubekommen, damit das Fruchtleder gleichmäßig durchgetrocknet wird.

Das Fruchtleder ist fertig, wenn es seine typisch lederige Oberfläche bekommt und sich auch so biegen lässt. Keine Flüssigkeit darf mehr an der Oberfläche sein. Danach lässt es sich einrollen und einfach wie Trockenobst lagern. Am besten eignen sich diverse Beeren sowie Mango-Bananenpüree für Furchtleder.

Rezepte & Anleitungen: Was dörre ich heute im Dörrautomat?

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Die Möglichkeiten des Dörrens sind fast unendlich. Ob Fruchtleder, Trockenfleisch oder getrocknete Nüsse und Kräuter… alles ist möglich. In dieser Kategorie fassen wir die beliebtesten Rezepte und Anleitungen für das Trocknen von Nahrungsmitteln zusammen. Getrocknete Lebensmittel sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Für die Herstellung wird ein gutes Dörrgerät empfohlen, aber auch im Ofen lassen sich gute Ergebnisse erzielen.

Frohes Dörren!

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