TurboWave BIO Metall Dörrgerät

8.1

Verarbeitung

7.5/10

Fassungsvermögen

5.5/10

Funktionen

9.0/10

Stromverbrauch

9.0/10

Preis-Leistung

9.5/10

Vorteile

  • Komplett aus Edelstahl/Eisen
  • Wenig Stromverbrauch
  • Perfektes Preis-Leistungs-Verhätlnis

Nachteile

  • Wenig Power
  • Keine Anzeige

Der Turbo BIO Metall Dörrautomat trägt sein wichtigstes Verkaufsargument schon im Namen. Er ist komplett aus Metall gefertigt – in dieser Preisklasse (bis 60 Euro) ein Alleinstellungsmerkmal. Wir liefern einen kurzen Überblick über das Gerät.

Featureübersicht

Der Turbo setzt nicht nur beim Material auf Klotzen statt Kleckern. Auch bei den Features lässt er auf den ersten Blick wenig Wünsche offen. Eine flexible Zeitschaltuhr ist ebenso mit von der Partie wie eine Temperatureinstellung (beides ohne Anzeige). Bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Temperatureinstellung aber als Schwachpunkt. Sie geht erst ab 50 Grad los. Rohkost-Liebhaber schauen in die Röhre. Ebenso wie Kräutertrockner. Denn niedrige Temperaturen beherrscht der TurboWave BIO Metall nicht. Dafür geht er nach oben bis 80 Grad. Das ist mehr als bei den meisten anderen Dörrautomaten. Freunde besonders knackiger Gemüsechips dürfen sich freuen.
Optisch erinnert der TurboWave an einen Minibackofen oder an eine Mikrowelle. Er verfügt über 5 kleine Bleche bzw. Etagen für das Dörrgut. Äußerlich wurde ebenfalls Edelstahl verbaut. Der TurboWave für die Preisklasse kein hässlicher Vertreter. Der Lieferumfang ist zweckdienlich, ein kleines Rezeptheft liefert erste Inspirationen.

Wie gut ist der TurboWave BIO Metall Dörrautomat?

Das Gerät hat relativ wenig Power (350 Watt) um seine Arbeit zu vollrichten. Was dem Stromverbrauch zugutekommen sollte, könnte problematisch für das Erreichen einer gleichmäßigen Temperatur sein. Zumindest haben wir diese Erfahrung bei vergleichbaren Geräten mit wenig Wattstärke gemacht. Glücklicherweise ist auch die zu versorgende Fläche relativ klein. Besonders viel passt in den TurboWave BIO Metall Dörrgerät leider nicht rein. Die Dörrfläche ist unterdurchschnittlich.
Die Gitter selbst sind gut verarbeitet, aber recht weitmaschig. Dünnes Dörrgut sollte mit einer Dörrfolie verwendet werden.

Fazit

Das Verkaufsargument für den Trubowave sind seine Materialien. Das Gerät setzt tatsächlich komplett auf Edelstahl. In Zusammenspiel mit dem niedrigen Preis ergibt sich ein sehr attraktives Gesamtpaket. Gerade Dörranfänger, die Plastik misstrauen, kommen hier auf ihre Kosten. Natürlich muss man sich im Klaren sein, dass wir es nicht mit einem Premiumgerät zu tun haben. Relativ wenig Leistung, keine niedrigen Temperaturen und die geringe Dörrfläche sind keine Pluspunkte. Letzten Endes ist es eine Priorisierungsfrage. Auf jeden Fall ist der TurboWave ein sehr interessantes Dörrgerät für kleinere Geldbeutel.

TurboWave BIO Metall Dörrgerät im Check
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