Hendi Dörrautomat Kitchen Line

169,99
8.9

Verarbeitung

8.0/10

Fassungsvermögen

9.0/10

Funktionen

9.5/10

Stromverbrauch

9.0/10

Preis-Leistung

9.0/10

Vorteile

  • Gutes Temperaturmanagement
  • Viel Platz
  • Gute Stromeffizienz
  • Gute Verarbeitung

Nachteile

  • Gehäuse nicht aus Edelstahl.

Ein vollwertiger, hochklassischer Dörrautomat unter 200 Euro? Der Hendi Dörrautomat aus der Kitchen Line will es wissen. Wir in unserem Test auch!

Erster Eindruck und Verarbeitung

Der schwarze Dörrautomat von Hendi kommt zunächst unscheinbar daher: Das matte schwarz wird durch keine auffälligen Aufdrucke oder andere Elemente unterbrochen. Das Design wirkt aus einem Guss, auch wenn das Gehäuse nicht aus Edelstahl besteht. Die dazugehörigen Gitter sind allerdings aus Edelstahl und machen einen ebenso wertigen Eindruck, wie bei dem Hendi Gerät aus der Profiline.

Der Hendi aus der Kitchen Line verfügt über einen Bildschirm, wenige, aber klar verständliche Knöpfe und zum Glück eine durchsichtige Tür, mit der man das Dörrgut im Blick behalten kann. Der Lieferumfang ist spartanisch und passt nicht so recht zu dem sonst sehr guten Eindruck der Verarbeitung.

Legt man Hand an, erweist sich die Verarbeitung tatsächlich als erstklassig. Nichts wackelt, alles wirkt fest und robust, sogar die Plastikelemente. Erwähnt werden muss noch, dass die Größe des Geräts einen guten Komrpomiss zwischen den ganz großen Dörrautomaten und den Minis (etwa dem WMF Dörrautomat) darstellt. Zwar ist der Hendi Kitchen Line etwas länger gebaut, aber längst nicht so klobig.

Anwendung

Wie schlägt sich der Dörrautomat in der Praxis? Wir testen es mit einer Ladung Zucchinichips (zum Rezept). Das Handling ist tatsächlich so einfach, wie vermutet: Dörretagen befüllen, Temperatur und Zeit einstellen und los. Aber das ist es bei den meisten Geräten. Wie ist die Temperatur? Wir messen nach 1 Stunde und messen im oberen Teil 56,2 Grad, im mittleren Teil 56,6 Grad und im unteren Teil 58,7 Grad. Von den eingestellten 60 Grad sind wir hier nicht weit entfernt. Ein richtig gutes Ergebnis!

Die Lüftung säuselt vor sich hin und ist etwa auf mittlerem Niveau. Es ist nicht der leiseste Dörrautomat, aber auch nicht lauter als etwa eine Mikrowelle. Das Geräusch an sich ist angenehm und nicht hochfrequent.

Das Ergebnis ist nach 7 Stunden perfekt, die Chips schön knackig. Wie sieht der Stromverbrauch aus? Wir haben in den 7 Stunden Stromkosten von 98 Cent zustande gebracht. Pro Stunde macht das 14 Cent ein guter Wert. Rechnet man es auf die Gesamtdörrfläche sogar ein sehr guter Wert!

Die Reinigung erfolgt leicht in der Spülmaschine oder per Hand, wobei die Gitter recht lang sind. Insgesamt sind wir vom Handling sehr angetan.

Fazit

Der Hendi Dörrautomat aus der Kitchen Line ist ein sehr guter Vertreter seines Fachs. Verarbeitung, Temperatur und Stromverbrauch passen. Zudem ist er einfach zu handhaben. Der einzig größere Kritikpunkt ist die fehlende komplette Verkleidung aus Edelstahl. Allerdings ist das bei einem Preis unter 200 Euro zu verschmerzen. Insgesamt ist das Dörrgerät eine klare Empfehlung für Fortgeschrittene wie für Profis.

 

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