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Die besten Gründe für einen Dörrautomaten

Für viele ist es eine Investition mit ungewissem Erfolgsfaktor: die Anschaffung eines Dörrautomaten. Auch wenn es gute Geräte für etwa 100 Euro gibt, fällt der Kauf nicht leicht, gerade wenn der heimische Backofen ähnliche Funktionen bietet. Wir liefern Argumente, die die Kaufentscheidung vereinfachen soll.

1. Energie und Kosten sparen

Ein Dörrautomaten verbraucht im Schnitt viel weniger Strom als ein Backofen. Wir haben mittlerweile viele Dörrautomaten getestet und können sagen: Pro Stunde verbraucht ein Dörrautomat selbst auf der höchsten Stufe zwischen 7 und 15 Cent pro Stunde (bei 28 Cent pro kWh). Ein herkömmlicher Backofen kommt hier auf 75 Cent pro Stunde, ein Umluft-Backofen auf etwa 50 Cent. Dabei ist allerdings zu beachten, dass der Backofen ebenfalls auf niedrigerer Temperatur läuft und ggf. weniger Kosten verursacht. Nicht in dieser Rechnung enthalten ist, dass in einem Dörrautomat viel mehr getrocknet werden kann, als in einem Backofen (es sei denn, sie haben 6 oder gar 7 Backofenroste). Unter dem Strich ist der Energiefaktor eines der bestechensten Argumente pro Dörrautomat.

2. Temperaturgenauigkeit

Viele moderne Backofen können mittlerweile auf Temperaturen unter 80 Grad eingestellt werden. Das Problem: Diese Temperatur wird oft nur sehr ungenau erreicht und ist starken Schwankungen ausgesetzt. Das sind keine idealen Bedienungen für ein gutes Dörrergebnis. Ein (gutes) Dörrgerät erreicht die gewünschte Temperatur schnell und hält sie dann auch. Das sorgt dafür, dass das Dörrgut aus dem Dörrautomat wesentlich gleichmäßiger getrocknet wird und das Ergebnis in der Regel besser ausfällt.

3. Keine Ofenblockade

Dörren dauert seine Zeit. Die Dörrdauer etwa von diversen Obstsorten beträgt zehn und mehr Stunden. Teilweise gar bis zu 20 Stunden. Man möchte in dieser Zeit etwas im Backofen zubereiten? Leider nicht möglich, da das Dörrgut den Platz blockiert. Mit einem Dörrautomaten hat man dieses Problem nicht. Dörrautomaten sind nicht nur auf den Dauerbetrieb ausgelegt, sie blockieren die Küche auch nicht zusätzlich und schaffen so Platz für Koch- und Backvergnügen.

4. Im Sommer kalt im Winter warm

Läuft im Sommer der Backofen rund im die Uhr, steigt die sowieso schon hohe Raumtemperatur weiter an und sorgt für unangenehme Stunden. Ein Dörrautomat ist nicht an einen Ort gebunden und kann Problemlos auf dem Balkon oder der Terrasse eingesetzt werden. Im Winter kann man jedoch umso mehr von der Wärme profitieren. Dadurch, dass die warme Luft durch das Gerät geleitet wird und entweder oben oder an der Seite wieder heraustritt, fungiert der Dörrautomat wie eine kleine Heizung und senkt so auch die Kosten auf der Heizrechnung. Zwar sollte man hier keine Wunder erwarten, aber es ist ein netter Nebeneffekt. Trocknet man wohlriechende Kräuter oder Obstsorten, hat man außerdem noch einen kostenlosen Raumerfrischungsduft inklusive.

2 Kommentare

  1. Jens

    Die Aussage über die Kosteneinsparung gegenüber einem Backofen stimmen nicht ganz. Ich bitte dies zu korrigieren.

    Ein normaler Ofen verbraucht eigentlich weniger, da er viel besser isoliert ist.
    Die Kosten pro Stunde, die für den Ofen angegebt wurden, beziehen sich eher auf 1h bei 200 Grad.

    • Till Steinbrenner

      Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe einen Absatz hinzugefügt, der es hoffentlich etwas klarer macht.
      Das mit der Isolierung stimmt nur bedingt, da der Backofen beim Dörren häufig mit offener Tür laufen muss.

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